Jugend bei den Freien Demokraten – Ein Gespräch

13.02.2021

Es war eine warme Sommernacht in Oberursel. Die zwei jungen Herren am Tisch hinten rechts im Oberurseler Brauhaus hatten gerade ihre Corona Nachverfolgungszettel ausgefüllt, als sie sich das nächste Bier bestellten. Eine dunkel gekleidete Gestalt näherte sich Ihnen und fragte „Seid ihr nicht auf den Wahlplakaten? Wie kamt ihr denn auf die Idee?“ Die beiden jungen Politiker baten den Gast sich noch auf den Zettel einzutragen und sich zu setzen. Sie begannen zu erzählen…

F: Während dem Abitur am Gymnasium Oberursel mit Leistungskurs Politik und Wirtschaft habe ich Gefallen an politischen Diskursen gefunden. Zudem lebe ich gerne in Oberursel. Da musste ich nur eins und eins zusammenzählen, um mich für ein Engagement in der Kommunalpolitik zu entscheiden.

M: Ganz genau, mir geht z.B. die Digitalisierung an den Schulen nicht schnell genug. Viele Schulen haben noch immer kein WLAN und digitaler Unterricht verläuft teilweise katastrophal. Ich möchte Verbesserungen erzielen und fühle mich in der FDP wohl, weil sie bei den Themen Bildung und Digitalisierung Vorreiter sind.

Der Gast fragte skeptisch „Soweit so gut, aber es gibt keine Partei, bei der ich inhaltlich mit allen Punkten übereinstimme, …“

F: Sehr guter Punkt. Das ist mir im Alter von 18 Jahren auch aufgefallen. Ich habe mich für die FDP entschieden, weil sie am ehesten meine Meinungen widerspiegelt.

M: Und innerhalb der Partei wird ja jede Meinung respektiert – vor allem in der liberalen FDP. So kann man seine Meinung im Diskurs ggf. auch durchsetzen.

F: Genau, unsere Gesellschaft, die Parteien und die Politik leben von den verschiedenen Meinungen unterschiedlicher Menschen, damit dann die beste Lösung gefunden werden kann. Und zur Not: Wenn man wirklich keine Partei findet, der man sich anschließen möchte, dann gründet man eben seine eigene Partei.

Der Gast hatte inzwischen sein Helles gebracht bekommen. Die drei stießen zum Wohl an und tranken jeweils einen Schluck. Der Gast wirkte zufrieden, aber weiterhin neugierig: “Nun gut, das finde ich überzeugend. Ich verstehe jetzt auch, was euch bewegt. Aber wie läuft es denn jetzt tatsächlich für euch? Und wie gut oder schlecht läuft die Politik in Oberursel aus eurer Sicht?”

M: Das liegt im Auge des Betrachters. Viele Jugendliche ärgern sich zurecht über zu wenige öffentliche Treffpunkte. Viele Eltern ärgern sich zurecht über mangelnde Kita-Plätze. Und sehr viele Bürgerinnen und Bürger ärgern sich über die oftmals schlechte Verkehrssituation in Oberursel.

F: Nicht zu vergessen die sehr hohe Grundsteuer B! Das läuft nicht gut. Die Koalition aus SPD und CDU hat in den letzten fünf Jahren nicht schlecht gewirtschaftet, sie hat aber auch nicht gut gewirtschaftet. Hätte man sich mehr um starkes Gewerbe in Oberursel bemüht, das tolle Arbeitsplätze schafft und Gewerbesteuer einbringt, dann müssten die Bürgerinnen und Bürger bei der Grundsteuer B nicht so tief in die Tasche greifen.

M: Und die Grundsteuer B bekommt jeder Mensch in Oberursel zu spüren – egal ob Mieter oder Eigentümer. Es gibt also auf jeden Fall genug Verbesserungspotential in Oberursel. Für uns beide läuft es aber soweit gut. Florian ist seit fünf Jahren im Ortsbeirat Weißkirchen und war schon mehrere Jahre Fraktionsgeschäftsführer. Die Fraktionsgeschäftsführung hat er vor ungefähr einem Jahr an mich abgegeben. Das ist ein toller Job, weil man in kurzer Zeit sehr viel über die politischen Vorgänge und Oberursel lernen kann. Wir haben einfach Spaß an diesem Ehrenamt.

“Das hat wirklich Hand und Fuß. Ich freue mich sehr, dass es in Oberursel junge Menschen gibt, die sich politisch engagieren. Ich hoffe, dass ihr euren Spaß und die Lockerheit behaltet. Von mir bekommt ihr jedenfalls drei Kreuze bei der Kommunalwahl.”

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Ihnen hat das Gespräch gut gefallen? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an moritz.thiele@fdp-oberursel.de oder florian.schauer@fdp-oberursel.de. Wir freuen uns auf spannende Unterhaltungen.